Abbildung 3: Das Sprintboard visualisiert den vereinbarten Arbeitsinhalt des aktuellen Sprints.

Die Visualisierung der Projekt-, Etappenund Sprintpläne schafft die notwendige Transparenz, um diesen Prozess zu unterstützen. Die Moderation der Planning- Zeremonie liegt ebenfalls in der Hand des AGILECOACH. Er achtet besonders darauf, dass alle Beteiligten ein gemeinsames Verständnis der Aufgaben haben. Außerdem legt er großen Wert auf das Zeitmanagement. Diskussionen räumt er ausreichend Platz ein, sofern sie nicht zu tief oder detailliert werden.

Can do, will do

Und wann weiß der AGILECOACH, dass es ihm gelungen ist, den Mehrwert der agilen Produktentwicklung im Projekt zu etablieren? Spätestens dann, wenn trotz des anfänglich gefühlten Mehraufwands für die zahlreichen Meetings die Motivation steigt. Wenn die agilen Zeremonien von den Teams zunehmend eingefordert werden.

Wann weiß der AGILECOACH, dass er seine Aufgabe erfüllt hat?

Wenn die anfängliche Ablehnung einer «Can do, will do»-Mentalität weicht, hat er seine wichtigste Aufgabe erfüllt: Er war in der Lage, dem Team die agilen Prinzipien und das Zusammenspiel aus klassischer Projektplanung, dem PEP und der agilen Produktentwicklung erfolgreich zu vermitteln.