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F&E-PERFORMANCE messen und (dann) steigern
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04/2011
F&E PERFORMANCE messen und steigern
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Von Axel Schröder
AXEL SCHRÖDER & PARTNER
UNTERNEHMENSBERATUNG
Stellen Sie sich einmal vor: alle Termine zur Markteinführung
neuer Produkte werden gehalten, alle Lastenheftvorgaben
erfüllt, die Qualitätsziele werden erreicht
und auch die Herstellkostenziele stimmen immer mit
den Planzielen überein – ein Traumzustand, den nur
ganz wenige in Realität erleben. Und wenn doch,
dann haben sie sich wahrscheinlich Ziele gesetzt, die
zu niedrig gesetzt waren. Prof. Schuh von der RWTH
Aachen zitiert bei diesem Thema regelmäßig Stirling
Moss. Sinngemäß: Wer nie aus der Kurve fliegt, fährt
zu langsam. Soll heißen: Man muss ein gewisses Risiko
"fahren".
Aber was bedeutet das für den F&E-Manager? Wenn
immer alle Ampeln beim Meilensteinüberschreiten auf
grün stehen, kann man noch nachlegen. Das bedeutet
ein Risiko einzugehen. Um jedoch dieses Risiko tragen
zu können, braucht der F&E-Manager so etwas wie
einen größeren Überblick über das Geschehen. Damit
kann er heiße Phasen auch mal aussitzen, wenn andere
ins Schwitzen kommen, und souverän eine Krisensitzung
durchstehen, weil er die innere Gewissheit besitzt,
dass es nur eine kleine Delle und nicht der Anfang vom
Ende ist.
Wie bekommt man diese Form von Souveränität, dieses
Selbstvertrauen, den Überblick?
Wenn Sie über 50 sind, denken Sie an Erfahrung, Altersweisheit,
lange Zeit im Job viele Situationen erlebt und
daraus innere Sicherheit gewonnen zu haben? Wenn
sie unter 50 sind, denken Sie: O.K., aber kann man das
beschleunigen? Ja, man kann! Wie? Mit Benchmarking
in F&E. Wie das geht?
Lesen Sie den ganzen Artikel im Pdf:
FuE-MANAGER_04-11_ASUP.pdf
Erfolgreiches F&E-Management durch Performancesteigerung in fünf Stellhebeln
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F&E-PERFORMANCE messen
These 1: Mit fünf Stellhebeln lassen sich alle Ansätze
zur Performancesteigerung gliedern.
Alle Best-Practice-Ansätze zur Performancesteigerung
im Produktentstehungsprozess (PEP) lassen sich als
fünf Stellhebel kategorisieren:
1. STRATEGIE
2. PROZESS
3. PROJEKTMANAGEMENT
4. STRUKTUR
5. MITARBEITER
These 2: Best Practices lassen sich bewerten.
Jeder der fünf Stellhebel hat eine Unterstruktur mit
jeweils fünf Teilstellhebeln (s. Abb. 1). Die Teilstellhebel
sind eine Art Regelsystem für sogenannte Best
Practices (BP). Eine BP ist eine Methode, ein Ansatz
zur Steigerung der Effizienz (Produktivität) und der
Effektivität (Markterfolge durch Innovationen) in F&E
und damit im PEP.
Für alle fünf Stellhebel haben wir in nahezu 20-jähriger
Beratungspraxis 125 Best Practices gesammelt, die wie
ein System aus Dehn-Mess-Streifen1 auf die Achillesfersen
der Organisation aufgebracht werden.
Jede BP hat eigene Bewertungskriterien und lässt sich
nach dem System IKEAA diagnostizieren...
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