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INNOVATIONSKRAFT DURCH ARCHITEKTUR?
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02/2012
F&E-ARCHITEKTUR
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206 Teilnehmer: 5 interessante Ergebnisse.
1: Hybride Arbeitsumgebungen (s. Lexikon, S. 68) überragen Open Space; 2: Innenarchitektur
dient dem Wohlfühlfaktor – Selbstverantwortung der Innovationskraft; 3: Die
Bedeutung von Ergonomie am Arbeitsplatz ist bei den Unternehmen angekommen, die
von Akustikkonzepten nicht; 4: Architektur hat seinen Nutzen beim Imagegewinn bei
Bewerbern, für die Prozesseffizienz spielt sie eine Nebenrolle; 5: das Management ist
nur zur Hälfte bei einer Neugestaltung mit von der Partie.
Wie stellen sich die Raumverhältnisse in Ihrem Unternehmen in der F&E dar?
Auch, wenn die Mehrpersonenbüros
noch in eindrucksvoller Mehrheit die
F&E-Bürostruktur bestimmen – die hybride
Arbeitsumgebung und die Open-
Space-Flächen sind im Kommen und
machen immerhin schon ein Viertel der
Raumverhältnisse aus.
Wie das Gebäude von außen aussieht, spielt für den besten Work-flow gar keine Rolle. Den stärksten Einfluss hat die Selbstverantwortung.
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Wie hoch schätzen Sie den Einfluss der aufgeführten Faktoren auf die Mitarbeiter hinsichtlich Effizienz, Innovationskraft und Motivation ein?
Es galt dreimal 100 Prozent in eigener
Gewichtungseinschätzung jeweils auf
die fünf Einflussgrößen Gehalt, flexible
Arbeitszeiten, Selbstverantwortung, Außenarchitektur,
Zielvereinbarungen und Innenarchitektur
zu verteilen. Die über 200
Teilnehmer haben deutlich gewichtet: Wie
das Gebäude von außen aussieht, spielt
für den besten Work-flow gar keine Rolle.
Dagegen hat das architektonische Innenleben
– ähnlich wie die Einflussgrößen Gehalt
(14 %) und Zielvereinbarungen (12 %) –
sein Standing immerhin bei circa 15 Prozent
in Bezug auf Innovationskraft, Effizienz und
Motivation! Doch den stärksten Einfluss hat
die Selbstverantwortung mit je 30 und 36
Prozent. ...
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